Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.)  mit Stand vom 19.10.2021


Verordnung zur Bestimmung der Zuständigkeiten nach § 19 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (Rechtsdienstleistungsgesetz – RDG) und zur Ermächtigung des Justizministeriums nach § 19 Abs. 2 Satz 2 RDG


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        Normüberschrift

        Verordnung
        zur Bestimmung der Zuständigkeiten nach § 19 Abs. 2 Satz 1 des
        Gesetzes über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen
        (Rechtsdienstleistungsgesetz – RDG)
        und zur Ermächtigung des Justizministeriums
        nach § 19 Abs. 2 Satz 2 RDG

        Vom 20. Mai 2008 (Fn 1)

        Aufgrund des § 19 Abs. 2 des Gesetzes über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (Rechtsdienstleistungsgesetz RDG) vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2840) wird verordnet:

        § 1

        Die Aufgaben und Befugnisse, die der Landesjustizverwaltung als zuständiger Behörde nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz zustehen, werden auf die Präsidentinnen und Präsidenten der Oberlandesgerichte für ihren Bezirk übertragen. Sie sind insoweit zugleich zuständige Stellen im Sinne des § 19 Abs. 1 Rechtsdienstleistungsgesetz i.V.m. § 117 Abs. 2 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag.

        § 2

        Die Ermächtigung der Landesregierung gemäß § 19 Abs. 2 Satz 1 Rechtsdienstleistungsgesetz wird auf das Justizministerium weiter übertragen. Die Weiterübertragung umfasst die Befugnis zur Änderung und Aufhebung von § 1.

        § 3

        Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2008 in Kraft.

        Die Landesregierung
        Nordrhein-Westfalen

        Der Ministerpräsident

        Die Justizministerin

      Fußnoten:

      Fn 1

      GV. NRW. S. 462.



      Normverlauf ab 2000: