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Verordnung
über die Abgrenzung
des Braunkohlenplangebietes
(4. DVO zum Landesplanungsgesetz)

Vom 31. Oktober 1989 (Fn 1)

Aufgrund des § 44 Abs. 1 Nr. 4 des Landesplanungsgesetzes (LPlG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Oktober 1989 (GV. NW. S. 476) (Fn 2) wird im Einvernehmen mit dem Ausschuß für Umweltschutz und Raumordnung des Landtags verordnet:

§ 1
Grenzen des Braunkohlenplangebietes

Das Braunkohlenplangebiet umfaßt

1. aus dem Kreis (Anlage)

a) Aachen

die Städte Alsdorf, Baesweiler und Eschweiler;

b) Düren

die Städte Düren, Jülich und Linnich sowie

die Gemeinden Aldenhoven, Inden, Langerwehe, Merzenich, Niederzier, Nörvenich und Titz;

c) Euskirchen

die Städte Euskirchen und Zülpich sowie

die Gemeinde Weilerswist;

d) Erftkreis

die Städte Bedburg, Bergheim, Brühl, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim sowie die Gemeinde Elsdorf;

e) Heinsberg

die Städte Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg und Wegberg sowie

die Gemeinde Gangelt;

f) Neuss

die Städte Dormagen, Grevenbroich, Kaarst, Korschenbroich und Neuss sowie

die Gemeinden Jüchen und Rommerskirchen;

g) Rhein-Sieg-Kreis

die Städte Bornheim, Meckenheim und Rheinbach sowie

die Gemeinden Alfter und Swisttal;

h) Viersen

die Städte Viersen und Willich sowie

die Gemeinden Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal;

2. aus der kreisfreien Stadt Köln

den Stadtbezirk 6 (in den Grenzen vom 1. Oktober 1989) sowie

3. die kreisfreie Stadt Mönchengladbach.

§ 2 (Fn 3)
Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft (Fn 4).

Die Landesregierung
Nordrhein-Westfalen

Fn 1

GV. NW. 1989 S. 538.

Fn 2

SGV. NW. 230.

Fn 3

§ 2 Satz 2 gegenstandslos; Aufhebungsvorschrift.

Fn 4

GV. NW. ausgegeben am 15. November 1989.


Anlagen