Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.)  mit Stand vom 5.5.2021

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§ 1
Standesämter, Standesbeamtinnen und Standesbeamte

(1) Die Gemeinden sind die für das Personenstandswesen zuständigen Behörden (Standesämter) nach § 1 Abs. 2 Personenstandsgesetz. Sie nehmen die ihnen insoweit obliegenden Angelegenheiten als Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahr. Das Weisungsrecht erstreckt sich auf die Sicherstellung einer gesetz- und ordnungsmäßigen Aufgabenwahrnehmung.

(2) Die Gemeinde bestellt die Standesbeamtinnen und Standesbeamten im Sinne des § 2 Personenstandsgesetz. Sie kann die Bestellung widerrufen. Die Bestellung ist zu widerrufen, wenn die Standesbeamtin oder der Standesbeamte die für das Amt erforderliche Eignung nicht oder nicht mehr besitzt.

(3) Die Eignung nach § 2 Abs. 3 Personenstandsgesetz setzt eine qualifizierte Schulung sowie hinreichende Erfahrung mit der standesamtlichen Tätigkeit voraus.


Fußnoten:

Fn 1

GV. NRW. S. 859, in Kraft getreten am 1. Januar 2009; geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 9. Juli 2013 (GV. NRW. S. 455), in Kraft getreten am 20. Juli 2013; VO v. 1. Juli 2014 (GV. NRW. S. 378), in Kraft getreten am 12. Juli 2014; Artikel 3 der Verordnung vom 13. November 2018 (GV. NRW. S. 587), in Kraft getreten am 21. November 2018.

Fn 2

SGV. NRW. 2005.

Fn 3

§ 7 zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 13. November 2018 (GV. NRW. S. 587), in Kraft getreten am 21. November 2018.

Fn 4

§ 3 zuletzt geändert durch VO v. 1. Juli 2014 (GV. NRW. S. 378), in Kraft getreten am 12. Juli 2014.