Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.)  mit Stand vom 12.6.2024

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§ 6 (Fn 2)
Anerkennung von erworbenen Kompetenzen

(1) Die oberste Dienstbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle kann die Beamtinnen oder Beamten bis zu 50 Prozent der Gesamtdauer der modularen Qualifizierung von der Teilnahme an einzelnen Qualifizierungsinhalten durch Anerkennung befreien, wenn bereits durch Teilnahme an gleichwertigen Fortbildungsveranstaltungen oder durch Berufserfahrung entsprechende Kompetenzen erworben worden sind.

(2) Voraussetzung für die Anerkennung ist,

1.

a) dass die Fortbildungsveranstaltung in Inhalt, Umfang und Art einem Qualifizierungsinhalt entspricht oder

b) die beruflich erworbenen Kompetenzen einem Qualifizierungsinhalt entsprechen und

2. diese ab Zulassung zur beruflichen Entwicklung nicht länger als fünf Jahre zurückliegen, es sei denn, die Kenntnisse finden in der beruflichen Praxis fortlaufend Anwendung.

Fußnoten:

Fn 1

In Kraft getreten am 1. Januar 2016 (GV. NRW. 2015 S. 250); geändert durch Verordnung vom 12. November 2016 (GV. NRW. S. 992), in Kraft getreten am 3. Dezember 2016; Verordnung vom 8. März 2020 (GV. NRW. S. 178), in Kraft getreten am 24. März 2020.

Fn 2

Überschrift und § 2 neu gefasst, § 4 Absatz 1 Satz 1 und § 6 Absatz 2 Nummer 2 geändert durch Verordnung vom 12. November 2016 (GV. NRW. S. 992), in Kraft getreten am 3. Dezember 2016.

Fn 3

§ 1 neu gefasst durch Verordnung vom 12. November 2016 (GV. NRW. S. 992), in Kraft getreten am 3. Dezember 2016; geändert durch Verordnung vom 8. März 2020 (GV. NRW. S. 178), in Kraft getreten am 24. März 2020.

Fn 4

§ 3: Absatz 1 geändert durch Verordnung vom 12. November 2016 (GV. NRW. S. 992), in Kraft getreten am 3. Dezember 2016; Absatz 2 geändert durch Verordnung vom 8. März 2020 (GV. NRW. S. 178), in Kraft getreten am 24. März 2020.

Fn 5

§ 5 Absatz 2 geändert, § 9 neu gefasst und Anlage zuletzt geändert durch Verordnung vom 8. März 2020 (GV. NRW. S. 178), in Kraft getreten am 24. März 2020.