Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.)  mit Stand vom 1.10.2022

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Artikel 4 (Fn 6)

(1) Der Wissenschaftsrat besteht aus 39 Mitgliedern. Die Mitglieder sollen Wissenschaftler oder anerkannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sein oder durch ihre dienstliche oder Berufstätigkeit der Wissenschaft und ihrer Förderung nahestehen.

(2) 22 Mitglieder beruft der Bundespräsident, und zwar 16 auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Westdeutschen Rektorenkonferenz und der Arbeitsgemeinschaft der Großforschungseinrichtungen und 6 auf gemeinsamen Vorschlag der Bundesregierung und der Landesregierungen. Diese Mitglieder werden auf drei Jahre berufen. Wiederberufung ist zulässig.

(3) 17 Mitglieder werden von den Regierungen des Bundes und der Länder entsandt, und zwar entsenden die Bundesregierung sechs Mitglieder, die Landesregierungen je ein Mitglied. Für jedes Mitglied ist ein ständiger Stellvertreter zu bestellen.

(4) Der Wissenschaftsrat wählt jährlich aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter, Wiederwahl ist zulässig.

Fußnoten:

Fn 1

GV. NW. 1958 S. 27, geändert durch Bek. v. 8. 6. 1961 (GV. NW. S. 225), v. 30. 4. 1964 (GV. NW. S. 167), v. 16. 7. 1969 (GV. NW. S. 538), v. 26. 2. 1974 (GV. NW. S. 88), v. 11. 12. 1974 (GV. NW. S. 1574), v. 2. 1. 1976 (GV. NW. S. 12), 13. 5. 1990 (GV. NW. S. 286).

Fn 2

GV. NW. ausgegeben am 27. Januar 1958.

Fn 3

Art. 2 geändert durch VO v. 13. 5. 1990 (GV. NW. S. 286); in Kraft getreten mit Wirkung vom 30. Juni 1990.

Fn 4

Art. 3 zuletzt geändert durch Bek. v. 26. 2. 1974 (GV. NW. S. 88).

Fn 5

entfallen

Fn 6

Art 4 Abs. 2 geändert durch Bek. v. 2. 1. 1976 (GV. NW. S. 12); in Kraft getreten mit Wirkung vom 1. Juli 1975.

Fn 7

Zwischen den Vertragschließenden besteht Einvernehmen, daß sich die von der Bundesregierung und die von den Landesregierungen entsandten Mitgliedern in der Vollversammlung der Stimme enthalten können und dies auf Wunsch des betreffenden Mitgliedes in der Empfehlung kenntlich zu machen ist. Entsprechendes gilt bei der Abgabe von Gegenstimmen.

Fn 8

Art. 7 und 9 geändert durch Bek. v. 26. 2. 1974 (GV. NW. S. 88).

Fn 9

Für das Verfahren zur Erteilung der Zustimmung von Bund und Ländern gelten die für den Deutschen Bildungsrat getroffenen Regelungen mit Wirkung vom Haushaltsjahr 1975 an entsprechend.

Fn 10

Nummer 2 des Verlängerungsabkommens vom 3. September / 11. Oktober 1973 (s. Bek. v. 26. 2. 1974 (GV. NW. S. 88) erhält die folgende Fassung: Das Verlängerungsabkommen kann von jeder Regierung durch schriftliche Erklärung gegenüber den übrigen Regierungen zum 30. Juni 1975 mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden. Die Kündigung durch eine Regierung bewirkt, daß das Abkommen mit Wirkung für alle Regierungen außer Kraft tritt.

Das Abkommen zwischen Bund und Ländern über die Errichtung eines Wissenschaftsrates vom 5. September 1957, zuletzt geändert und verlängert durch das Abkommen vom 27. Mai/1. Oktober 1975, wird mit Wirkung vom 1. Juli 1980 um 5 Jahre verlängert (Verlängerungsabkommen v. 19. 5./27. 8. 1980, veröffentlicht durch Bek. v. 1. 2. 1981 - GV. NW. S. 52), mit Wirkung vom 1. Juli 1985 um 5 Jahre verlängert (Verlängerungsabkommen v. 28. 2. 1985, veröffentlicht durch Bek. v. 5. 12. 1985 - GV. NW. S. 765), durch Art. III des Verwaltungsabkommens vom 15. 3. 1990/13. 5. 1990 (GV. NW. S. 286) gültig bis 30. Juni 1995.

Fn 11

verlängert durch Bek. v. 8. 6. 1961 (GV. NW. S. 225) bis zum 4. September 1963, durch Bek. v. 30. 4. 1964 (GV. NW. S. 167) bis zum 4. September 1968, durch Bek. v. 16. 7. 1969 (GV. NW. S. 538) bis zum 4. September 1973, durch Bek. v. 26. 2. 1974 (GV. NW. S. 88) bis zum 4. September 1978, durch Bek. v. 1. 2. 1981 (GV. NW. S. 52) bis zum 30. Juni 1985, durch Bek. v. 5. 12. 1985 (GV. NW. S. 765) bis zum 30. Juni 1990.