Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.)  mit Stand vom 24.9.2022

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§ 9

(1) Besteht an einer Hochschule oder an mehreren Hochschulen für einen Teil des Studiengangs eine höhere Ausbildungskapazität als für einen späteren Teil dieses Studiengangs, kann die Zulassung an allen Hochschulen auf einen Teil dieses Studienganges beschränkt werden. Bei der Zulassung ist festzustellen, ob die Fortsetzung des Studiums in diesem Studiengang gewährleistet wird.

(2) Sind für einen späteren Teil des Studiengangs Zulassungszahlen festgelegt, werden die Studienplätze vorrangig an die Studenten, deren Weiterstudium bei der Zulassung nach Absatz 1 gewährleistet worden ist, nach den Grundsätzen des Artikels 10 des Staatsvertrages vergeben.

(3) Im Falle des Absatzes 2 kann bestimmt werden, daß die Zentralstelle die Studienplätze vergibt. Die Hochschule, an der einem Studenten von der Zentralstelle ein Studienplatz zugewiesen wurde, ist verpflichtet, ihn bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen einzuschreiben.

Fußnoten:

Fn 1

GV. NRW. S. 204, geändert durch Art. V d. Gesetzes zur Änd. hochschulrechtlicher Vorschriften v. 6.7.1993 (GV. NRW. S. 476); Artikel 2 des Gesetzes v. 14. 12. 2004 (GV. NRW. S. 785) in Kraft getreten am 1. Januar 2005; Artikel 76 des Dritten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 306), in Kraft getreten am 28. April 2005; Gesetz v. 28.8.2007 (GV. NRW. S. 368), in Kraft getreten am 30. September 2007; Artikel 5 des Gesetzes zur Neuregelung des Kunsthochschulrechts vom 13.3.2008 (GV. NRW. S. 195), in Kraft getreten am 1. April 2008; Artikel 4 des Hochschulzulassungsreformgesetzes vom 18. November 2008 (GV. NRW. S. 710), in Kraft getreten am 4. Dezember 2008.

Fn 2

§ 3 Abs. 3 und § 5 Abs. 4 angefügt durch Art. V d. Gesetzes v. 6. 7. 1993 (GV. NW. S. 476); in Kraft getreten am 3. August 1993.

Fn 3

GV. NW. ausgegeben am 2. Juni 1993.

Fn 4

§ 4 Abs. 1 Satz 3 angefügt durch Artikel 2 des Gesetzes v. 14. 12. 2004 (GV. NRW. S. 785) in Kraft getreten am 1. Januar 2005. (Artikel 2 ist erstmals für das Zulassungsverfahren zum Wintersemester 2005/06 anzuwenden.)

Fn 5

§ 13 Abs. 4 angefügt durch Artikel 76 des Dritten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 306); in Kraft getreten am 28. April 2005; § 13 Abs. 4 zuletzt geändert durch Artikel 5 Gesetzes v. 13.3.2008 (GV. NRW. S. 195), in Kraft getreten am 1. April 2008; § 13 Abs. 4 aufgehoben durch Artikel 4 des Hochschulzulassungsreformgesetzes vom 18. November 2008 (GV. NRW. S. 710), in Kraft getreten am 4. Dezember 2008.

Fn 6

Dies ist eine gesetzlich angeordnete Evaluierungsverpflichtung. Sie verpflichtet die Landesregierung, dem Landtag rechtzeitig vor dem genannten Datum das Ergebnis der Evaluierung vorzulegen. (entfallen s. Fn 5)