Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.)  mit Stand vom 19.10.2021

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§ 1 (Fn 2)
Ämter für Ausbildungsförderung

(1) Die Aufgaben der Ämter für Ausbildungsförderung gemäß § 41 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes vom 26. August 1971 (BGBl. I S. 1409) nehmen die Kreise und die kreisfreien Städte wahr. Sie erfüllen diese Aufgaben im Auftrage des Landes als Ämter für Ausbildungsförderung.

(2) Für Studierende, die bei Hochschulen im Lande Nordrhein-Westfalen immatrikuliert sind, nehmen die Studentenwerke die Aufgaben der Ämter für Ausbildungsförderung wahr. Das für Hochschulen zuständige Ministerium bestimmt durch Rechtsverordnung, welche Studentenwerke im Auftrage des Landes als Ämter für Ausbildungsförderung tätig werden.

(3) Bei der Bearbeitung der nach § 46 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes gestellten Anträge nehmen die Ämter für Ausbildungsförderung von den für Schulen sowie für Hochschulen zuständigen Ministerien und dem für Digitalisierung zuständigen Ministerium gemeinsam bestimmte Datenverarbeitungszentralen in Anspruch. Die Ämter für Ausbildungsförderung erhalten Zugriff auf den sicherheitsgeschützten Server bei IT. NRW, der die über das BAföG-Online-Verfahren gespeicherten Daten enthält; der Zugriff ist beschränkt auf die Daten aus dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Die Kreise und kreisfreien Städte prüfen die von ihnen als Ämter für Ausbildungsförderung ermittelten Daten unter entsprechender Anwendung der für die Landesverwaltung geltenden Vorschriften über die Vorprüfung auf ihre Richtigkeit. Die Auszahlung der Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erfolgt durch eine von den für Schulen sowie für Hochschulen zuständigen Ministerien im Einvernehmen mit dem für Inneres zuständigen Ministerium und dem Finanzministerium zu bestimmende Kasse des Landes.

Fußnoten:

Fn 1

GV. NW. 1973 S. 57; geändert durch Gesetz v. 4.2.1975 (GV. NW. S. 159), Art. II d. Gesetzes v. 25.4.1978 (GV. NW. S. 180), Gesetz v. 26.6.1984 (GV. NW. S. 367), 17.12.1991 (GV. NW. S. 566), Art. II d. Gesetzes zur Änderung des Studentenwerksgesetzes v. 14.12.1993 (GV. NW. S. 992); Artikel 267 des Zweiten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 274), in Kraft getreten am 28. April 2005; Gesetz vom 30. Juni 2009 (GV. NRW. S. 392), in Kraft getreten am 18. Juli 2009; Gesetz vom 4. Juli 2014 (GV. NRW. S. 386), in Kraft getreten am 17. Juli 2014; Artikel 8 des Gesetzes vom 16. September 2014 (GV. NRW. S. 547), in Kraft getreten am 1.Oktober 2014; Artikel 25 des Gesetzes vom 23. Januar 2018 (GV. NRW. S. 90), in Kraft getreten am 2. Februar 2018.

Fn 2

§ 1 zuletzt geändert durch Artikel 25 des Gesetzes vom 23. Januar 2018 (GV. NRW. S. 90), in Kraft getreten am 2. Februar 2018.

Fn 3

§§ 2 und 4 zuletzt geändert durch Gesetz vom 4. Juli 2014 (GV. NRW. S. 386), in Kraft getreten am 17. Juli 2014.

Fn 4

§ 3 (alt) aufgehoben durch Gesetz vom 30. Juni 2009 (GV. NRW. S. 392), in Kraft getreten am 18. Juli 2009.

Fn 5

§ 4 umbenannt in § 3 (neu) und geändert durch Gesetz vom 30. Juni 2009 (GV. NRW. S. 392), in Kraft getreten am 18. Juli 2009.

Fn 6

§ 5 aufgehoben mit Wirkung vom 12. Juli 1984 durch Gesetz v. 26.6.1984 (GV. NW. S. 367).

Fn 7

§ 6 aufgehoben durch Gesetz vom 30. Juni 2009 (GV. NRW. S. 392), in Kraft getreten am 18. Juli 2009.

Fn 8

§ 7 gegenstandslos; Änderungsvorschriften.

Fn 9

GV. NW. ausgegeben am 16. Februar 1973.

Fn 10

§ 8 neu gefasst durch Artikel 267 des Zweiten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 274), in Kraft getreten am 28. April 2005; § 8 umbenannt in § 4 (neu) und Satz 2 geändert durch Gesetz vom 30. Juni 2009 (GV. NRW. S. 392), in Kraft getreten am 18. Juli 2009.