Gesetz- und Verordnungsblatt (GV. NRW.)
Ausgabe 2019 Nr. 21 vom 1.10.2019 Seite 589 bis 600

Vierte Verordnung zur Änderung der Zuständigkeitsverordnung Heilberufe
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Vierte Verordnung zur Änderung der Zuständigkeitsverordnung Heilberufe

2122

Vierte Verordnung zur Änderung
der Zuständigkeitsverordnung Heilberufe

Vom 10. September 2019

Auf Grund des § 49 des Pflegeberufegesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581) in Verbindung mit § 5 Absatz 3 Satz 1 des Landesorganisationsgesetzes vom 10. Juli 1962 (GV. NRW. S. 421), der durch Artikel 10 des Gesetzes vom 9. Mai 2000 (GV. NRW. S. 462) geändert worden ist, insoweit nach Anhörung des fachlich zuständigen Ausschusses des Landtags, verordnet die Landesregierung:

Artikel 1

§ 6 der Zuständigkeitsverordnung Heilberufe vom 20. Mai 2008 (GV. NRW. S. 458), die zuletzt durch Verordnung vom 5. Juli 2016 (GV. NRW. S. 548) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1.    Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:

a) In dem Satzteil vor Nummer 1 werden die Wörter „in Absatz 4“ durch die Wörter „insbesondere in den Absätzen 4 bis 6“ ersetzt.

b) In Nummer 4 wird das Wort „und“ am Ende durch ein Komma ersetzt.

c) Der Nummer 5 wird ein Komma angefügt.

d) Nach Nummer 5 werden die folgenden Nummern 6 bis 8 eingefügt:

„6. Pflegeberufegesetz vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581),

7. Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung vom 2. Oktober 2018 (BGBl. I S. 1572) und

8. Rechtsverordnung nach § 4 Nummer 14 des Landesausführungsgesetzes Pflegeberufe vom 18. Dezember 2018 (GV. NRW. S. 767)“

2.    Nach Absatz 4 werden die folgenden Absätze 5 und 6 eingefügt:

„(5) Weitere Zuständigkeiten ergeben sich aus der Pflegeberufezuständigkeitsverordnung vom 11. September 2018 (GV. NRW. S. 539) sowie aus dem Landesausführungsgesetz Pflegeberufe vom 18. Dezember 2018 (GV. NRW. S. 767) jeweils in der jeweils geltenden Fassung.

(6) Abweichend von Absatz 2 Satz 1 Nummer 6 und 7 ist das für Pflegeberufe zuständige Ministerium für die Entscheidungen nach § 1 des Landesausführungsgesetzes Pflegeberufe sowie für die Überprüfung der Studiengangskonzepte im Akkreditierungsverfahren nach § 38 Absatz 2 des Pflegeberufegesetzes zuständig.“

3. Die bisherigen Absätze 5 und 6 werden die Absätze 7 und 8.

Artikel 2

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2020 in Kraft.

Düsseldorf, den 10. September 2019

Die Landesregierung

Nordrhein-Westfalen

Der Ministerpräsident

Armin L a s c h e t

Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Karl-Josef  L a u m a n n

GV. NRW. 2019 S. 592