GV. NRW. 2025 S. 1141
Verordnung zur Änderung der Durchführungsverordnung Hebammengesetz
Vom 2. Dezember 2025
Auf Grund des § 1 Absatz 4 und 6 des Landeshebammengesetzes vom 5. März 2002 (GV. NRW. S. 102), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 1. Februar 2022 (GV. NRW. S. 160) geändert worden ist, verordnet das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nach Anhörung des zuständigen Landtagssauschusses:
Artikel 1
Die Durchführungsverordnung Hebammengesetz vom 1. Februar 2022 (GV. NRW. S. 160) wird wie folgt geändert:
1. § 1 Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
„Die zuständige Bezirksregierung überprüft, ob das dem Studiengang zugrundeliegende Konzept die berufsrechtlichen Vorgaben des Hebammengesetzes vom 22. November 2019 (BGBl. I S. 1759), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 12. Dezember 2023 (BGBl. I S. 359) geändert worden ist, und der Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen vom 8. Januar 2020 (BGBl. I S. 39), die zuletzt durch Artikel 5 der Verordnung vom 21. November 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 360) geändert worden ist, einhält.“
2. § 4 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
„Abweichend von § 13 Absatz 2 Satz 1 des Hebammengesetzes wird der Umfang der Praxisanleitung auf mindestens 15 Prozent der von der studierenden Person während eines Praxiseinsatzes zu absolvierenden Stundenanzahl abgesenkt.“
3. § 5 Satz 4 wird aufgehoben.
4. § 6 Absatz 2 wird aufgehoben.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.
Düsseldorf, den 2. Dezember 2025
Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Karl-Josef L a u m a n n