GV. NRW. 2026 S. 414
Sechste Verordnung zur Änderung der Vergabeverordnung NRW
Vom 17. Juni 2026
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft verordnet aufgrund
- des § 11 Absatz 1 und 2 des Hochschulzulassungsgesetzes 2019 vom 29. Oktober 2019 (GV. NRW. S. 830), das durch Artikel 3 des Gesetzes vom 3. November 2021 (GV. NRW. S. 1180) geändert worden ist,
- des § 1 Absatz 1 des Gesetzes zur Zustimmung zum Staatsvertrag über die Hochschulzulassung vom 4. April 2019 vom 29. Oktober 2019 (GV. NRW. S. 830) und
-der Artikel 12 und 18 des Staatsvertrages über die Hochschulzulassung vom 4. April 2019 (GV. NRW. S. 830):
Artikel 1
Änderung der Vergabeverordnung NRW
Die Vergabeverordnung NRW vom 13. November 2020 (GV. NRW. S. 1060), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 23. Mai 2023 (GV. NRW. S. 256) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. § 8 Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 1 wird die Angabe „2 Prozent“ durch die Angabe „1 Prozent“ ersetzt.
b) In Nummer 3 wird die Angabe „7,8 Prozent“ durch die Angabe „8,8 Prozent“ ersetzt.
2. § 36 wird durch den folgenden § 36 ersetzt:
„§ 36
Übergangsregelungen
(1) Diese Verordnung gilt erstmals für das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2021. Für die Studienplatzvergabe in früheren Semestern findet die Studienplatzvergabeverordnung NRW vom 18. Dezember 2019 (GV. NRW. 2020 S. 2, ber. S. 82), die durch Verordnung vom 3. Juli 2020 (GV. NRW. S. 655) geändert worden ist, weiter Anwendung.
(2) § 8 Absatz 1 Satz 1 in der ab dem 3. Juli 2026 geltenden Fassung gilt erstmals für das Vergabeverfahren zum Wintersemester 2026/2027.“
Artikel 2
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
Düsseldorf, den 17. Juni 2026
Die Ministerin
für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen
Ina B r a n d e s